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Tarot lernen

Tarot lernen

Eines meiner Ziele für dieses Jahr ist es, mich mehr mit meinen Tarotkarten zu beschäftigen und mehr darüber zu lernen:


Ich habe mir gedacht, dass es ganz spannend sein könnte, hier über mein Vorgehen und meine Fortschritte zu schreiben. 🙂

Was bisher geschah: Tarot & ich

Mit 14 oder 15 Jahren legte ich mir mein erstes Tarotdeck zu. Es war das „Tarot der Neuen Hexen“*, was es mittlerweile nur noch gebraucht zu kaufen gibt (jaaah, meine Jugend ist schon fast zwei Jahrzehnte her 😀 ). Damals habe ich mich nicht systematisch damit auseinandergesetzt, obwohl ein dickes Buch beilag – ich fand einfach die Motive auf den Karten faszinierend.

Irgendwann wandte ich mich erstmal anderen Dingen zu und das Deck verblieb in meinem alten Kinderzimmer, während ich diverse Male umzog. Als mein Elternhaus schließlich verkauft wurde und ich meinen Krempel aussortierte, fiel mir das „Tarot der Neuen Hexen“ wieder in die Hände. Zusammen mit einigen anderen Büchern über Magie landete es auf dem Nehme-ich-mit-Stapel. Tja. Quasi zeitgleich waren mein Mann und ich mit dem Bau unseres eigenen Hauses beschäftigt. Ich könnte schwören, dass die Karten und Bücher in einem der zwischenzeitlich eingelagerten Kartons gelandet sind. Allerdings sollten sie nach unserem Umzug nie wieder auftauchen. Schade… 😕

Die ersten Legungen mit Rider-Waite

Vor ungefähr zwei Jahren habe ich mir dann ein ganz klassisches Rider Waite-Deck zugelegt. Auch hier wieder in einem Set mitsamt Buch – „Gut beraten mit Tarot“* von Hajo Banzhaf.

Diesmal bin ich gründlicher vorgegangen und habe die allgemeinen Informationen durchgearbeitet, die zwei Dutzend vorgestellten Legemethoden und auch die meisten der Karten. Jeder der 78 Karten widmet sich eine Doppelseite mit Angaben zu Motiv, Bedeutung und Verweisen auf verwandte Karten.

Jep, Tarot lernen ist definitiv ein größeres Unterfangen. 😉

Tarot lernen: Gut beraten mit Tarot von Hajo Banzhaf

Parallel dazu habe ich mir einige Male die Karten gelegt – immer mit dem Nachschlagewerk in der Hand. Ich muss gestehen, dass ich mit dem „intuitiven Deuten“ der Karten nicht sonderlich weit komme und es aufschlussreich und spannend finde, die Bedeutungen der Details nachzulesen. Neben Banzhafs Buch google ich die Karten auch, um mir ein umfassenderes Bild machen zu können.

Tarot lernen

Einige Karten sind mit dieser Methode hängen geblieben, bei anderen verknotet sich schlichtweg mein Hirn. Mit der Großen Arkana komme ich mittlerweile einigermaßen klar, aber die Kleine Arkana fühlt sich an wie ein einziges Chaos aus Stäben, Kelchen, Münzen und Schwertern. 😀

Von wegen, Malbücher sind nur was für Kinder…

Vor kurzem bin ich auf etwas gestoßen, was ziemlich abgefahren und gleichzeitig herzlich simpel ist: The Tarot Coloring Book* von Theresa Reed. Genau, ein Tarot-Malbuch. Die Idee dahinter ist einleuchtend – indem man die einzelnen Tarotkarten ausmalt, beschäftigt man sich unterbewusst mit ihnen und kann ihre Details besser verinnerlichen.

Tarot lernen: Tarot-Malbuch

Praktischerweise stammen die Motive aus dem Rider-Waite-Deck, sodass ich die Originale zur Hand habe. Jede Karte ist im Din A4-Format abgebildet und mit einigen Informationen zu ihrer Bedeutung sowie den einzelnen Symbolen versehen.

Die ersten Motive habe ich bereits coloriert. Ich habe mir angewöhnt, die entsprechende Karte vor mich zu legen, sie mir genau anzuschauen und dann ihre Bedeutung nachzulesen. Nach dem Ausmalen google ich sie nochmal, spinxe schonmal in den entsprechenden Abschnitt von Wicca: A Year and a Day, wo Tarot gegen Ende des Jahres drankommt. Anschließend ergänze die Angaben im Malbuch.

Tarot lernen: Tarot-Malbuch

Diese Methode macht definitiv Spaß und ich habe festgestellt, dass die Karten damit für mich viel plastischer werden und ich eine Art Beziehung zu ihnen aufbaue.

Tarot lernen: was habe ich mir vorgenommen?

So sinnvoll es auch ist, das ewige Nachlesen während des Kartenlegens nervt mich dann doch etwas. Ich möchte mehr Leichtigkeit in die Sache bringen und in der Lage sein, die Karten auswendig zu deuten. Gleichzeitig will ich mehr über die Hintergründe der einzelnen Karten sowie ihre tiefere Bedeutung erfahren.

So weit, so gut. Nun bin ich ja ein praktisch veranlagter Mensch und setze mir gerne konkrete Ziele. Nicht nur beruflich bin ich ein Fan der „S.M.A.R.T.“-Targets… sprich, möglichst konkret formulierte Ziele, die realistisch sind und bei denen ich auch weiß, wann ich sie erreicht habe.

Tarot lernen: Tarot-Malbuch

Im ersten Schritt möchte ich bis Ende 2019 die Große Arkana beherrschen.
Heißt, ich will für jede dieser Karten:

  • mich ausführlich mit ihrer tieferen Deutung befasst haben
  • ihre vereinfachte Bedeutung in zwei, drei Stichworten wiedergeben können
  • alle abgebildeten Symbole kennen
  • das Motiv der Karte zumindest ungefähr auswendig vor meinem inneren Auge auftauchen lassen können

Die Große Arkana umfasst ja 22 Karten. Bei einer Karte pro Woche sowie etwas Puffer sollte ich damit gut bis zum Ende des Jahres hinkommen.

Gleichzeitig werde ich natürlich weiterhin mit dem kompletten Deck legen und die Bedeutung aller Karten nachschlagen; bei der Kleinen Arkana will ich mir aber nicht den Stress machen, sie dabei auswendig lernen zu müssen.

Nächstes Jahr werde ich vielleicht mit Tageskarten arbeiten… aktuell habe ich durch A Year and a Day aber schon eine tägliche Aufgabe und will mir nicht zu viel gleichzeitig auf den Teller packen.

Ich habe mir noch einige weitere Bücher über Tarot auf meinem Wunschzettel notiert. Demnächst werde ich mal einige Beiträge und Webseiten vorstellen, die ich beim Lernen und Deuten hilfreich finde. 🙂


Falls du schon mehr Erfahrung mit Tarot hast oder es auch gerade erlernst – welche Methoden und Quellen haben dich weitergebracht?

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