Wer schreibt hier? – Weiblich, in den Dreißigern, mit einiger Lebenserfahrung. Glücklich verheiratet und daheim auf dem Land umgeben von vielen Tieren und noch mehr Grünzeug. Beruflich bin ich im Management eines IT-Unternehmens tätig.

Ich bin ein ziemlicher bodenständiger und pragmatischer Mensch – das gilt auch und gerade für die Beschäftigung mit Magie und Spiritualität. Mit verschwurbelter Esoterik kann man mich jagen. Ich hinterfrage die Dinge oft kritisch, spüre gern historischen Wurzeln und psychologischen Ursachen nach und versuche immer herausfinden, warum etwas so ist, wie es ist, oder warum etwas so und so funktioniert.

Das erste Mal mit Magie beschäftigt habe ich mich mit 12 oder 13. Damals fiel mir ein Buch über Kraftorte in die Hände und hat mich unglaublich fasziniert – den Menhir in Benzigerode konnte ich damals dann auch bald aufsuchen.
Später legte ich mir mein erstes Tarotset zu. Zugegebenermaßen habe ich aber lieber die wunderschönen Motive dieses Tarot der Neuen Hexen angeschaut, als richtig damit zu arbeiten (und dann ist das Deck bei einem Umzug verloren gegangen, was mich immer noch wurmt. Aktuell nutze ich ein klassisches Rider Wait-Deck sowie das Wildwood-Tarot).
Für ein paar Jahre rückte die Hexenkunst eher in den Hintergrund, während dieser Zeit las ich jedoch viel über Psychologie, Geschichte und Sagen.
Seit ungefähr drei oder vier Jahren beschäftige ich mich intensiv mit Naturspiritualität, Schamanismus, Pflanzenheilkunde und Magie im Allgemeinen und Wicca im Besonderen.

Ich gehöre keinem Zirkel an, bin demzufolge nicht in einer bestimmten Tradition initiiert. Generell finde ich Etiketten und Schubladen im Allgemeinen oft auch eher hinderlich als hilfreich (und erst recht diese ganzen erbittert geführten Diskussionen, wer sich wann warum wie nennen darf)… wenn ich unbedingt eine Bezeichnung für mich finden müsste, dann wäre es wohl so etwas wie „freifliegende, dem Wicca verbundene eklektisch arbeitende Hexe“. Wobei ich den Begriff „freifliegend“ übrigens herzlich albern finde, frei fliegen tue ich nur ab und an mal beim Mountainbiken, über den Lenker. Und „eklektisch“ klingt so nach „kleckern“… na, wäre auch zutreffend. 😀

Was gibt es sonst noch über mich zu sagen? Ich liebe es, in der Natur zu sein – auf Spaziergängen oder bei der Arbeit im Garten, wo ich unser eigenes Obst und Gemüse anbaue. Klischee erfüllt, I know. Die Fotografie und das Schreiben sind meine Leidenschaften. Oh, und ich hasse Räucherstäbchen. 😀

Warum Black Wolf?

Wölfe haben mich schon immer fasziniert. Einer meiner allerersten Nicknames damals mit 15 oder 16 war Wölfin.

Das „Black“ ist eine Anspielung auf meinen Familiennamen… zum Glück heiße ich mit Nachnamen nicht Rosa oder Grüngeringelt, das wäre weitaus weniger true. 😀